St. Moritz liegt auf 1'856 m und gilt als einer der ältesten Wintersportorte der Alpen; der Ort war 1928 und 1948 Austragungsort Olympischer Winterspiele. Das Dorf gliedert sich in St. Moritz Dorf und St. Moritz Bad und ist Ausgangspunkt für die Engadiner Skigebiete Corviglia/Piz Nair, Corvatsch-Furtschellas und Diavolezza-Lagalb.
Der Sektor Corviglia direkt oberhalb des Orts zählt rund 155-163 km Pisten und 23-24 Bahnen, je nach Quelle; das gesamte Engadiner Skigebiet kommt zusätzlich auf rund 350 km. Bekannt ist St. Moritz auch abseits der Piste: Der Cresta Run und die Olympia Bob Run St. Moritz-Celerina gehören zu den letzten verbliebenen Natureis-Rennbahnen weltweit.
Die Gastronomie gilt als gehoben – mehrere Quellen nennen zusammen sieben Michelin-Sterne in den Restaurants des Orts – ebenso die Hotellerie mit einer langen Tradition als Wellness- und Kurort.
Für den Sektor Corviglia werden 23 bis 24 Bahnen und Lifte gezählt: 7 Luftseilbahnen, 12 Sessellifte, 1 Standseilbahn und 2 Skilifte (die verbleibenden Anlagen sind nicht eindeutig zugeordnet). Corvatsch-Furtschellas und Diavolezza-Lagalb haben eigene, hier nicht mitgezählte Bahnsysteme.
In St. Moritz sind mehrere Skischulen aktiv, darunter die Schweizer Skischule St. Moritz; die offizielle Seite nennt mindestens 2 Skischulen sowie weitere Wintersport-Anbieter. Verleihstationen für Ski- und Snowboard-Ausrüstung sind vorhanden.
Das Snowli Kids Village nimmt Erst-Skifahrer im Alter von 3-4 Jahren auf, ab 5 Jahren gibt es Kurse für alle Niveaus; die Skischulen bieten Ganztagesbetreuung ab 3 Jahren inklusive Mittagspause. Hotelgebundene Kinderbetreuung ist teils schon ab 3 Monaten (Kempinski) bzw. ab 3 Jahren (Kulm, Schweizerhof) buchbar. Eigene Kinderübungsareale bestehen in Salastrains, Marguns, Suvretta und Celerina; der Blauanteil im Sektor Corviglia liegt bei rund 27%.
Das Angebot umfasst Hotels, darunter mehrere 4- und 5-Sterne-Häuser, private Chalets/Häuser sowie Ferienwohnungen.
Anfang bis Mitte Januar wird wiederholt als ruhigste und günstigste Phase innerhalb der Saison genannt. Die Weihnachts-/Neujahrszeit sowie Ende Februar bis Anfang März (Sportferien) gelten als teuerste und meistbesuchte Zeit; der Februar insgesamt wird als verkehrsreichster Monat beschrieben.
Langlauf (je nach Quelle rund 150-200 km Loipen im Engadin), Winterwanderwege (rund 150 km) und Schlitteln sind vorhanden.
St. Moritz hat gemäss mehreren Quellen Restaurants mit zusammen sieben Michelin-Sternen; als Après-Ski-Adresse wird unter anderem die Bar King's im Badrutt's Palace genannt. Wellness hat in St. Moritz Tradition - die Mineralquellen des Orts werden bis ins Jahr 1466 v. Chr. zurückdatiert; mehrere Hotels wie das Kempinski und das Kulm betreiben eigene Spas.
St. Moritz (Dorf und Bad) ist das Zentrum; die Seengemeinden Celerina, Pontresina, Silvaplana und Sils/Sils Maria erschliessen die Sektoren Corvatsch-Furtschellas und Diavolezza-Lagalb.
St. Moritz liegt auf 1822 m ü. M.
Das Skigebiet St. Moritz verfügt über 155 km Pisten. Angaben beziehen sich nur auf den Sektor Corviglia: 155 km gesamt (42 km blau/27%, 79 km rot/51%, 34 km schwarz/22%, zusätzlich 4,8 km Skirouten); andere Angaben kommen für Corviglia abweichend auf 163 km ohne Schwierigkeitsaufteilung. Das gesamte Engadiner Skigebiet (Corviglia, Corvatsch-Furtschellas, Diavolezza-Lagalb) umfasst zusätzlich rund 350 km, die hier nicht mitgezählt sind.
St. Moritz hat 23 Bahnen und Lifte.
Die beste Reisezeit für St. Moritz ist Ende November bis Mitte April.